Die Nacht des Leviathan

Uraufführung
Kammerspiel von Gregor Edelmann

Theaterstück – Übersicht

Das Stück ist ein politisches und psychologisches Kammerspiel. Während eines Fernsehinterviews, das die Journalistin Nadja Layndecker mit dem Ministerpräsidenten Roman Grassla führt, fallen draußen Schüsse. Plötzlich sind die Türen verriegelt, der Kontakt zur Redaktion ist weg, ihre Handys funktionieren nicht mehr. Über das Fernsehen erfahren sie, dass ein Putsch stattfindet. Das Leben des Ministerpräsidenten scheint bedroht.
In dieser Ausnahmesituation eskalieren die politischen Differenzen der beiden. Sie misstrauen sich. Als es Nadja Layndecker gelingt, eine Verbindung zum Sender herzustellen, ruft Roman Grassla die Menschen auf, für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Kurz darauf kommen Meldungen, dass die Putschisten sich zurückziehen. Es scheint, als könnte die Demokratie gewinnen. Bis Nadja Layndecker zu entdecken glaubt, dass Roman Grassla ein doppeltes Spiel spielt. Was ist hier Wahrheit und was ist inszeniert? Was bedeutet es für die Demokratie, wenn es keine Wahrheit mehr gibt? Eine Frage, die das Publikum bis zum überraschenden Finale begleitet.

Der Buchtitel des Philosophen Thomas Hobbes „Leviathan“ (1651) wurde zum Synonym für den starken Staat, besonders, wenn es um die Balance zwischen staatlicher Macht, individueller Freiheit und Demokratie geht.

Inszenierung:
Tatjana Rese

Freie Gastspielproduktion

Es spielen:
Helene Grass
Frank Metzger


Spielfassung:
Gregor Edelmann

Premiere:
27.09.2025
„Alte Kachelofenfabrik“ Neustrelitz

Gastspiele
23.01.2026
Berlin „Pfefferberg“, Haus 13

18.04.2026
Berlin THEATER OST